Untersuchung des Augenhintergrundes - Netzhautspiegelung - Ophthalmoskopie

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Was ist die Augenhintergrund-Untersuchung?

Bei der Untersuchung des Augenhintergundes kann der Augenarzt die innere Oberfläche des Augapfels betrachten. Er kann so folgende Strukturen beurteilen:
Den Sehnervenkopf (Papille)
Die versorgenden Blutgefäße des Auges
Die Netzhaut
Die Aderhaut

Wie funktioniert die Untersuchung des Augenhintergrundes?

Bei der Untersuchung blickt der Augenarzt mittels eines Vergrößerungsglases durch die Pupille hindurch in das Innere des Auges. Dazu muss er das Auge mit einer Lichtquelle erhellen. Es gibt verschiedene Techniken:

Die direkte Ophthalmoskopie

Die direkte Ophthalmoskopie wird auch als die Augenhintergrund-Untersuchung im aufrechten Bild bezeichnet. Der Augenarzt benutzt dafür einen elektrischen Augenspiegel.
Das Licht des Augenspiegels wird durch einen Spiegel so in das Patientenauge gelenkt, dass der Augenarzt in das Innere blicken kann ohne dabei geblendet zu werden. Der Arzt geht mit dem Augenspiegel möglichst nahe an das Patientenauge heran. Er kann nun durch verschiedene Linsen blicken und sieht ein aufrechtes Bild in etwa 16-facher Vergrößerung. Diese Methode ist relativ einfach, zeigt aber auf Grund der starken Vergrößerung nur einen kleinen Ausschnitt.

Die indirekte Ophthalmoskopie

Für die indirekte Ophthalmoskopie, die so genannte Augenhintergrund-Untersuchung im umgekehrten Bild, verwendet der Arzt eine Lupe die er in 13 Zentimeter Entfernung mit ausgestrecktem Arm vor das Auge des Patienten hält. Die Hand, mit der er die Lupe hält, stützt er dabei an der Stirn des Patienten ab. In der anderen Hand hält der Augenarzt eine Lichtquelle. Das Bild des Augenhintergrundes ist bei dieser Technik umgekehrt.
Der Vorteil gegenüber der direkten Untersuchung ist die größere Übersicht. Der Augenarzt kann die Lupe auch in den Strahlengang einer Spaltlampe halten. So kann er sehr gut Einzelheiten in der Mitte der Netzhaut erkennen.

Kontaktglasuntersuchung

Eine weitere Möglichkeit, den Augenhintergrund zu untersuchen, bietet das Kontaktglas. Nach örtlicher Betäubung wird das kegelförmige Gerät, das wie eine Vergrößerungslinse funktioniert, auf die Hornhaut aufgesetzt. Durch die Spaltlampe kann der Augenarzt dann den Augenhintergrund detailliert bei 6- bis 40-facher Vergrößerung untersuchen.

Zur Beurteilung von Veränderungen am äußeren Rand der Netzhaut wird die Pupille mit Augentropfen weit getropft.